Tei & Len 3+

Eine Stückentwicklung von Ceren Oran

Uraufführung 09/04/2022

Studio Wiesendamm

Dauer: ca. Vierzig Minuten. Keine Pause.

Termine

Wer bin ich? Wer bist du? Was ist eine Grenze? Wie und wo verlaufen Grenzen? In meinem Kopf? In meinem Herzen? Oder im Raum? Wo höre ich auf? Wo fängst du an? Was teilen wir? Was unterscheidet uns?

Die Tanztheater-Performance „Tei & Len“ geht diesen Fragen poetisch und humorvoll in choreografischen Bildern nach. Wir erleben ganz unterschiedliche Beziehungen von zwei Wesen, die ihr Rollenspiel ständig verändern und wandeln. In einem spielerischen Bühnenraum zwischen Spielplatz und Galerie werden sie vor unseren Augen von streitenden Geschwistern zu besten Freund*innen, von zwei Fremden zu Verbündeten, die an der gleichen Sache arbeiten. Sie eröffnen einen Kosmos verschiedener tänzerischer Bilder zwischen Zank und Zweisamkeit.

Ceren Oran ist eine international arbeitende Tänzerin und Choreografin, die seit 2010 Tanztheaterarbeiten für Kinder von 1,5 bis 6 Jahren entwickelt, welche weltweit touren und auf Festivals gezeigt werden. Mit „Tei & Len“ entwickelt das Junge SchauSpielHaus Hamburg zum ersten Mal ein Stück für Kinder ab 3 Jahren.

Fotos: Sinje Hasheider

Es spielen: Alicja Rosinski, Rotem Weissman

Regie und Choreographie: Ceren Oran Austattung: Sigrid Wurzinger Musik, Komposition: Benny Omerzell Dramaturgie: Till Wiebel

Pressestimmen

Hamburger Abendblatt

„Im Grunde erzählt „Tei & Len“ eine ganz unspektakuläre Geschichte von Anziehung und Abstoßung, von der Sehnsucht nach Gemeinschaft und dem Verlangen nach Rückzug – aber mit wie viel Charme und Humor Oran diese Geschichte bebildert, das macht aus der Dreiviertelstunde etwas Besonderes.“

NDR 90,3 Kulturjournal

„Mit ungeheurem Feingefühl macht sich das Stück den Blick der Kinder zu eigen. […] Es sind wirklich poetische Bilder, die die Choreografin Ceren Oran mit ihren beiden Tänzerinnen entworfen hat über das Wunder und auch das Funktionieren unserer Welt. […] Wirklich ein tolles Stück!“

Hamburger Morgenpost

„Zwei im Temperament sehr unterschiedliche Mädchen – eine Aktiv- Kontaktsuchende und eine Skeptisch-Vorsichtige – nerven, beneiden und imitieren sich, nähern sich an und merken schließlich, dass fast alles Geteilte viel spannender ist – nicht nur das Wippen. […] Die Choreografin erfindet eine poetische, klare tänzerische Körpersprache, die sie keineswegs kleinkind-mäßig ausrichtet. Das Publikum ist völlig fasziniert von den beiden Spielerinnen […] “

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