Nimmerland

Eine Stückentwicklung von Brigitte Dethier, Till Wiebel und Ensemble
Regie: Brigitte Dethier
Premiere am 28/08/2026
Große Bühne Wiesendamm
Eine weiblich gelesene Person in rosa Rüschenkleid vor rosa Hintergrund ist zu sehen. Um ihren Kopf ist eine durchsichtige Blase, in der Schmetterlinge schweben.

„Die Zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.“ Wenn man dem legendären Peter Pan Glauben schenkt, befindet sich dort Nimmerland, eine Insel, auf der Kinder niemals erwachsen werden. Dabei gilt in Nimmerland ein ganz besonderes Prinzip, das unsere Fantasie herausfordert: Man muss es sich vorstellen, damit es Gestalt annimmt. Man muss an etwas glauben, damit es geschieht. Und so wird am Tag der Theateraufführung die Fantasie zur Rettung in der Not. Denn: Das war anders geplant. Nichts ist vorbereitet. Doch die Vorstellung davon, wie es eigentlich sein sollte, öffnet die Tür in ein buntes Universum samt einer Fee am Schlagzeug, einem aufregenden Piratenduell und vielen Gedanken, so gut, dass sie einen zum Fliegen bringen.

Nach der vielbeachteten Premiere von Nimmerland im Jahr 2023 kehrt die Inszenierung von Brigitte Dethier in einer neuen Fassung zurück ins Junge SchauSpielHaus und nimmt das Publikum wieder mit auf eine poetische und musikalische Reise. In biografischer Auseinandersetzung mit der sagenumwobenen Insel prallen Kindheitserinnerungen und spielerische Träumereien auf fantasievolle Kostüme und viel Bühnenmagie. Worauf also warten? Auf geht’s Richtung Nimmerland: „Die Zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.“

Empfohlen für die Klassenstufen 3-6

Pressestimmen:

Die Deutsche Bühne

„Eine wunderbare Einführung in die Magie der Bühnenkunst ist zu erleben – und die Lust, dabei die Lebenswirklichkeit der Besucher zu spiegeln. […] Mit sensiblem Eingehen auf kindliche Vorstellungen überzeugt die Inszenierung genauso wie mit der liebevollen Präsentation von Theater als Raum zum Experimentieren mit Lebensentwürfen […]. So ist „Nimmerland“ in Hamburg eine ästhetisch bezaubernde und auch bezaubernd schlaue Produktion.“

Hamburger Morgenpost

„Persönliche Erlebnisse, aber auch fantastische Kostüme und jede Menge Slapstick bieten dem Zielpublikum viele Wiedererkennungsmöglichkeiten. […] Viel Applaus nach 80 Minuten Fantasiereise.“

Theaterzeit Hamburg

„Dieses kluge und poetische Nachdenken über „Nimmerland“ wird von der Schlagzeugerin Lisa Wilhelm begleitet und rhythmisiert. Wenn am Ende das Riesentuch von der Bühne über die Zuschauerreihen gebreitet wird, sind plötzlich alle gemeinsam in diesem Land ohne Zeit und Grenzen. Wie man auch nach der Vorstellung dahin kommt? Man braucht gute Gedanken und den Hinweis von Peter Pan: „Die zweite rechts, und dann geradeaus bis morgen früh.“ Was für eine wunderbare Inszenierung!“

Hamburger Abendblatt

„Der Abend traut sich in der zweiten Hälfte, „Peter Pan“ ganz hinter sich zu lassen, improvisierend zu zerfasern und tief in die Kindheit der Schauspieler einzutauchen. […] Kindern darf man ästhetisch was zumuten, sofern das Gezeigte was mit ihrem Leben zu tun hat. Womöglich hat so ein Spiel mit der Vorstellung mehr mit ihrem Leben zu tun als eine Geschichte mit Piraten und Feen.“